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HAUSGRUND  GMBH          Haus- und Grundstücksverwaltung
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News

Pelletsheizung:

Wir sind als Verwalter auch als innovativer Partner der von uns gemanagten Wohnanlagen bekannt. So haben wir im Jahr 2006 in Schwabing in einer Wohnanlage mit 54 Einheiten zusätzlich zu den umfangreichen Modernisierungsarbeiten den Einbau einer Pellets-Heizung unter der optimalen Ausschöpfung von öffentlichen Fördermitteln und Finanzierungsmöglichkeiten durchgeführt. Wir sind ein Vorreiter für die Umsetzung dieser Technologie in Großwohnanlagen. Dieses Projekt ist bisher einmalig in Deutschland.

1. Einbau einer ökologischen Pellets-Heizanlage:
Die veraltete Ölheizung wurde aus mehreren Gründen durch eine Pellets-Heizanlage ersetzt. Zum einen ist Holz als Brennstoff kostengünstiger als Öl und ökologisch gesehen auch unbedenklicher, da bei der Verbrennung nur die Menge CO2 freigesetzt wird, welche zuvor bei der Photosynthese aus der Luft auch gebunden wurde. ½ kg Pellets entspricht etwa dem Heizwert von ½ l Heizöl. Durch Umbau wurde der ehemalige Öltankraum zum Lager für die Pellets umgebaut und hat ein Fassungsvermögen von ca. 24 t Pellets. Dies bedeutet, je nach Witterungsverhältnissen und Nutzungsgewohnheiten der Bewohner, ein ca. 5 x jährliches Befüllen des Lagers.

2. Als weitere Maßnahmen wurden:
  • unter Einhaltung der Förderkriterien der Landeshauptstadt München der Dachboden gedämmt
  • auf die Fassade eine Wärmedämmung aufgebracht
  • sämtliche Fenster ausgetauscht
3. Förderung/Finanzierung:
Mit der Durchführung dieser Maßnahmen wurden alle zur Verfügung stehenden Fördermittel optimal ausgenutzt. Ein großer Teil der Eigentümer hat den auf die jeweilige Wohnung entfallenden Kostenanteil durch einen zinsgünstigen Kredit im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert. Durch den Einbau der Pellets-Heizung und die damit verbundene CO2 Einsparung wurde ein Teilschulderlass in Höhe von 15% der Darlehenssumme erreicht.


Energieausweis (EnEV)

Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der lmmobilienwirtschatt (BSl) hat den zwischen dem beteiligten Bau-, Wirtschafts- und Umweltministerium gefundenen Kompromiss zur Einführung eines Energieausweises für den Gebäudebestand als vertretbare Lösung begrüßt.

Das Modell sieht ab dem 1. Januar 2008 für Eigentümer von Gebäuden, die ab 1978 erbaut wurden, die Wahlmöglichkeit zwischen der bedarfs- und der verbrauchsorientierten Ausweisvariante vor. Lediglich für Gebäude mit einem Baujahr vor 1978 und weniger als fünf Wohnungen wird der Bedarfausweis zur Pflicht.

Zwar enthält der Kompromiss nicht die von der Bundesvereinigung geforderte uneingeschränkte Wahlfreiheit für alle Hauseigentümer, mit der die wirtschaftlich sinnvollste Lösung erzielt worden wäre. Doch bis die Neuregelung Anfang 2008 in Kraft tritt, steht für alle Hausbesitzer -unabhängig von der Anzahl der Wohnungen und dem Baujahr - auch die uneingeschränkte Wahlmöglichkeit offen.

Jeder Eigentümer, der sich noch 2007 den günstigen Verbrauchsausweis ausstellen lässt, hat damit seine Pflicht erfüllt. Er darf diesen Energieausweis zehn Jahre lang Miet- und Kaufinteressenten vorlegen.


§ 35a EStG Steuerermäßigung für Eigentümer und Mieter

Aufgrund der neuesten Rechtsprechung stellen wir bereits in der Hausgeldabrechnung 2006 die angefallenen Aufwendungen („Lohnkostenanteil“) nach § 35a EStG in der Abrechnung dar. Soweit zutreffend, erfolgt dies in drei Kostenarten:

    Haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse (§35a Abs. 1 Satz 2 EStG)
    (z.B. sozialversicherungspflichtig beschäftigter Hausmeister)
    
Haushaltsnahe Dienstleistungen (§35a Abs. 2 Satz 1 EStG)
    (z.B. Hausmeisterservice stellt Rechnung an WEG, Lohnkostenanteil)
    Handwerkerleistungen (§35a Abs. 2 Satz 2 EStG)
    (z.B. Lohnkostenanteil bei Reparaturen durch Handwerker)

Diese Aufwendungen können zu einer Steuerermäßigung bei Wohnungseigentümern und bei Mietern führen. Näheres erfragen Sie bitte bei Ihrem Steuerberater oder entnehmen Sie bitte den jeweiligen Fachpublikationen zum §35a EStG.


Schimmelbefall:

Richtiges Heizen und Lüften ist die Voraussetzug für gesundes Wohnen. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann es zu feuchten Stellen und Stockflecken bis hin zum Schimmelbefall, insbesondere hinter größeren Möbelstücken, kommen. Einhergehend damit macht sich oft ein modriger Geruch in der Wohnung breit.
Ursächlich ist hier zumeist die zu feuchte Raumluft, die sich dann als Kondensat an kühlen Stellen, wie Außenwänden, Decken und hinter Möbelstücken, niederschlägt.
Eine gleichmäßige, nicht zu niedrige Raumtemperatur, auch in nicht ständig genutzten Räumen, sowie das regelmäßige Lüften der Wohnung nach außen, können solchen Problemen vorbringen. Extreme Sparsamkeit beim Heizen bringt hier keinerlei Vorteile, da ein zu starkes Abkühlen der Wände das Kondensieren der Luftfeuchte beschleunigt. Diese ausgekühlten, feuchten Wände leiten dann die Heizenergie dreimal schneller nach außen als ein konstant moderat (ca. 18° C) beheizter Raum. Hierdurch erhöhen sich die Heizkosten und die Bausubstanz wird gefährdet.
  • Größere Möbelstücke sollten gut hinterlüftet sein, bei Außenwänden empfiehlt sich ein größerer Abstand (ca. 10 cm). Heizkörper sind frei zugänglich zu halten, da sich sonst die Wärmeabgabe verringert und z. B. durch davor gestellte Möbelstücke ein Wärmestau entstehen kann.
  • Die Türen zu Zimmern die niedriger beheizt werden, weil sie nicht so häufig genutzt werden, sollten man geschlossen halten. Da die wärmere Luft aus den stärker beheizten Zimmern ansonsten Feuchtigkeit in diese Räume einträgt, die dort beim Abkühlen kondensiert.
  • Kurzes intensives Lüften (Stoßlüften) ist im Sinne der Energienutzung. Öffnen Sie Fenster und Türen mehrmals täglich für ca. 5 – 10 Minuten. Der dadurch entstehende Durchzug ersetzt die mit Feuchtigkeit gesättigte Raumluft durch trockene Frischluft.